11. Bearpaw Kill-Turnier

in Eisenbach 04.-05.05.2019

Zum zweiten Mal haben wir uns auf den Weg gemacht, um am legendären Bearpaw Kill Turnier teilzunehmen. Die Anfahrt am Freitag lief relativ staufrei und so haben wir die 540 km recht zügig zurückgelegt wodurch wir uns gegen 20:30 Uhr noch anmelden und in eine  Gruppe eintragen konnten. Bereits am Freitagabend traf man auf viele bekannte Gesichter und die Vorfreude auf das anstehende Wochenende stieg. Als wir uns kurzfristig entschieden, uns für das Turnier anzumelden, war die Wettervorhersage noch vielversprechend was aber, wie sich rausstellen sollte, ein Trugschluss war. Der Termin zum Beginn des Turniers verzögerte sich leicht da noch ein paar Teilnehmer verspätet eintrafen und pünktlich zum Aufbruch an die Pflöcke begann es zu regnen.

Wie auch im letzten Jahr, schoss ich in der Damenklasse was diesmal wirklich eine Herausforderung darstellte, da ich den Holzbogen seit Monaten nicht mehr in der Hand hatte und somit ohne jegliches Training in das Turnier startete. Im Verlauf des Tages wechselte der Regen in Schnee, was aber die Freude am schießen nicht schmälerte. Wir hatten wieder eine super Truppe erwischt und Henry Bodnik hat wieder sein Bestes gegeben, um uns das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wie immer musste man sich bei jedem Schuss gut überlegen in welcher Position man schießt und wo der bestmögliche Schusskanal ist. Ein toller erster Tag mit Höhen und Tiefen. Doppelhunter mit Minuswertung kann schon Nerven kosten. Am Ende des Tages war ich auf Rang 9. In Anbetracht der Vorbereitung nicht das schlechteste Ergebnis. Tag 2 begann dann mit -1°C und Schnee und ich war froh, genug warme Sachen eingepackt zu haben. Heute gab es die Hunterrunde ebenfalls mit Minuswertung (Kill 20, Körper -5, Vorbei 0).

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Auch wenn die Entfernungen nicht weit waren mit maximal 28 Metern waren die Tiere immer sehr tricky gestellt. Am Ende konnte ich mich noch ein bisschen verbessern auf Rang 6 und bin eigentlich sehr zufrieden. Danke an Henry und sein Team für das wiedermal hervorragend organisierte Turnier. Meinen Fokus werde ich aber wieder auf den olympischen Recurve legen und fand den Ausflug in die traditionelle Welt ganz spannend.

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Eure Annika

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